Oberstufe
Gemeindeverband Kirchberg

 

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Città alta e città bassa - ein Wochenende in Bergamo

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Mit grossen Erwartungen machten wir uns zusammen mit den Italienischklassen von Burgdorf, Langnau und Hasle-Rüegsau auch dieses Jahr auf zu einem Wochenende im benachbarten Italien. Unser Reiseziel war Bergamo, eine interessante Stadt ca. 50 km östlich von Mailand.

Die Reise im vollbesetzten Car (52 Personen) verlief sehr gemütlich und kurzweilig, da uns nach einem halbstündigen Halt vor Chiasso der lustige Film «Benvenuti al Sud» gute Unterhaltung bot. Noch vor dem Mittag kamen wir in Bergamo an, bezogen die schönen und sauberen Hotelzimmer und begaben uns dann zu Fuss hinauf in die Altstadt (Città alta). Vor dem ersten der vier grossen Stadttore, der Porta San Giacomo, genossen wir einen ersten Blick auf die Unterstadt (Città bassa) und die 6 km lange mittelalterliche Stadtmauer. Darauf schlenderten wir durch die engen Gässchen und besuchten zuerst  die Kathedrale Santa Maria Maggiore mit ihrem reich geschmückten Innenraum und die Kapelle Colleoni mit ihrer kunstvollen Marmorfassade. Vom Glockenturm aus hatten wir eine unvergessliche Sicht auf die Dächer der Altstadt. Den Rest des Nachmittags durften wir frei gestalten, einkaufen oder etwas essen gehen.

 

Zu den Hauptspezialiäten Bergamos gehört die Polenta e Osei, eine Süssigkeit aus Biskuit, Schokolade, Rahm und Haselnuss. Der Biskuitkuchen wird mit Marzipan überzogen und gelbem Kristallzucker bestäubt. In Bergamo wurde auch die klassische Stracciatella-Glace erfunden. Der Name stammt von einer Bouillonsuppe, in die Eigelb gegeben wird und dabei zerfetzt, zerreisst, was auf Italienisch "stracciato" heisst. Die Benennung der Eissorte erklärt sich daraus, dass sie Schokoladensplitter enthält.

 

Gegen Abend kehrten wir dann in die modernere Unterstadt zurück, wo wir die unzähligen Stände eines regionalen Marktes bestaunten. Beispielsweise konnte man an einem Stand die Herstellung ungarischer Brotrollen verfolgen oder an einem anderen Stand die verschiedenen Parmesankäse probieren. Zwischen diesen Marktständen und der angrenzenden Shoppingstrasse verging die Zeit sehr schnell.

 

Um 20.00 Uhr spazierten wir alle zusammen in die Pizzeria Charlot, wo wir ein leckeres Abendessen genossen. Zum Abschluss zeigte uns der geschickte Pizzaiolo seine Künste des Teigschwingens, was sehr lustig und eindrücklich war. Zum Dessert besuchten wir noch die nahegelegene Gelateria G.R.O.M., die alle Glacen aus regionalen Produkten und ohne Konservierungsmittel herstellt. Die Nacht war sehr kurz, da wir lange plauderten und so viel lachten, bis wir Bauchkrämpfe bekamen.

 

Den Sonntagmorgen verbrachten wir in der Accademia Carrara, einem bedeutenden Kunstmuseum mit integrierter Kunstschule. Wir mussten ein Lieblingsbild aussuchen und es nachher den andern vorstellen. Das war sehr interessant, da wir alle ganz unterschiedliche Bilder aus dem Mittelalter und der Renaissance auswählten. Noch einmal begaben wir uns darauf in die Oberstadt, genossen das sonntägliche Dolce far niente und die lockere und friedliche Stimmung. Herr Jaeggi spendierte uns im Restaurant La Marianna ein klassisches Stracciatella-Eis, das uns sehr mundete. Danach hatten wir für uns noch genug Freizeit. Mit dem Reisecar fuhren wir am Nachmittag zurück in die Schweiz.

 

Einige spontanen Eindrücke: 

 

Siro:             Mir gefiel die Reise sehr. Ich würde nochmals hingehen.

 

Varsan:        Es war eine spannende und abwechslungsreiche Reise, die mir viel Spass machte.

 

Michael:       Das ganze Wochenende hat mir sehr gefallen; besonders die Altstadt.

 

Tharmitha:  Ich habe während dem Ausflug viel über die Geschichte und die Kultur Bergamos erfahren.

 

Muriel:         Ich fand es gut, dass wir auch genug freie Zeit für uns hatten und viel lernen konnten.

 

Aleesha:      Das Wochenende war unvergesslich und ich würde es gerne nochmals erleben.

 

Efekan:        Ich kann diesen Ausflug nur weiterempfehlen.

 

Giorgia:       Es war sehr schön. Besonders gefallen hat mir die Kapelle Colleoni.

 

Naveen:       Zwei Tage waren für dieses tolle Erlebnis zu kurz. Ich will mit meiner Familie noch einmal dorthin fahren.